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45. Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vaihingen an der Enz

JHV2017 01

Am 05.01.2017 fand um 19:30 Uhr die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Vaihingen an der Enz in der Stadthalle in Vaihingen an der Enz statt.

Kommandant Thomas Korz begrüßte Oberbürgermeister Gerd Maisch, Bürgermeister Klaus Reitze, die anwesenden Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher, die Damen und Herren des Stadtrates und der Ortschaftsräte, den Verbandsvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Ludwigsburg Klaus Haug, Kreisstabsführer Jörg Marx und Bezirksstabführer Jürgen Krause, die anwesenden Ehrenkommandanten, die Vertreter von Polizei, DRK und DLRG sowie die Vertreter der Presse von der Vaihinger Kreiszeitung und der Ludwigsburger Kreiszeitung.

Im anschließenden Grußwort von Oberbürgermeister Gerd Maisch bezeichnete er das vergangene Jahr 2016 mit drei Großbränden als ein für die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz besonderes Jahr. Gemeinderat und Verwaltung sehen die Notwendigkeit für die Größe und Ausstattung der Feuerwehr. Er sprach das Problem Tagesverfügbarkeit an. Die Stadtverwaltung hat bei der letzten Stellenbesetzung einen Feuerwehrmann eingestellt, derzeit arbeiten bei der Stadt 13 Feuerwehrangehörige. Bezüglich Bauvorhaben berichtete der OB dass der Umbau des Magazins in Ensingen vom Gemeinderat beschlossen wurde und die Baugenehmigung kurz vor der Erteilung steht, die Fertigstellung des Umbaus soll noch in 2017 erfolgen. Für den Umbau des Magazins in Aurich sind die Planungen aufgenommen. Im Magazin in Horrheim ist die Erneuerung des Daches (fast) abgeschlossen. In Roßwag besteht Handlungsbedarf, eine Lösung ist noch nicht in Sicht, aber die Mittel sind in der mittelfristigen Planung eingestellt. Der OB hob hervor, dass Feuerwehr auch Kameradschaft bedeutet und Bestandteil des Lebens in der Stadt ist. Zum Schluss bedankte sich der Oberbürgermeister bei allen Feuerwehrangehörigen und Führungskräfte für ihren Einsatz in vergangenen Jahr. Oberbürgermeister und Gemeinderat sind stolz auf die Feuerwehr.

Im Grußwort des neu gewählten Verbandsvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Ludwigsburg Klaus Haug stellte sich dieser kurz vor. Er wies auf die neu gestaltete Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes  hin, hier insbesondere die Broschüre Strategiepapier FREIWILLIG.stark, die Broschüre 65 plus und die Broschüre UNIFORM-VOLLENDET Hinweise für ein einheitliches Erscheinungsbild bei der Bekleidung. Am 23.11.16 fand in Affalterbach ein Vortrag zum Thema Sondervermögen der Kameradschaftskassen statt. Klaus Haug dankte Oberbürgermeister Gerd Maisch, dem Gemeinderat und der Verwaltung für die Unterstützung der Feuerwehr.

Der Bezirksstabführer Jürgen Krause ehrte im Namen der Bundesvereinigung Deutscher Musikerverbände für insgesamt 400 Jahre Mitgliedschaft im Spielmannszug Roßwag:

 10 Jahre          Jens Arnold

                        Tim Essig

                        Jonas Zimmermann

30 Jahre          Florian Kost

                        Jochen Mannhardt

                        Mike Rapp

40 Jahre          Uwe Gassenmaier

                        Jürgen Raisch

50 Jahre          Erich Böhringer

                        Klaus Böhringer

                        Karl-Heinz Gayer

                        Manfred Gruele

Kreisbrandmeister Dorroch lies sich entschuldigen. An seiner Stelle nahm der stellvertretende Kreisbrandmeister Thomas Korz folgende Ehrungen vor:

Traditionsnadel der Jugendfeuerwehr Baden Württemberg. Sie ist das äußere Zeichen der ehemaligen Zugehörigkeit zu einer Jugendfeuerwehr. Die Traditionsnadel kann Angehörigen der Feuerwehr überreicht werden, wenn Sie in die Einsatzabteilung wechseln:

 Leon Ellwein

Mike Ellwein

Vlad Soneriu

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden mit dem Feuerwehr Ehrenzeichen in Silber Ulrich Freyburger von der Abteilung Ensingen und Magnus Ratuschny von der Abteilung Enzweihingen geehrt.

Nach dem Vesper und der Totenehrung folgte der Bericht des Kommandanten Thomas Korz für das Jahr 2016.

Die Zahl von 149 Einsätze im Jahr 2016 lag voll im Durchschnitt der letzten Jahre. Die Alarmierungen teilten sich wie folgt auf:

     B1 (Kleinstbrand): 16 Alarmierungen

     B2 (Kleinbrand): 13 Alarmierungen

     B3 (Mittelbrand):  49 Alarmierungen davon 31 Brandmeldeanlagen

     B4 (Großbrand): 4 Alarmierungen

     B5 (Brand Aussiedlerhof): 1 Alarmierung

Das waren insgesamt 83 Alarmierungen zu Brandeinsätzen. Es war immer öfters die Alarmmeldung "Privater Rauchmelder" zu verzeichnen. In den meisten Fällen war es dann doch das vergessene Essen auf dem Herd. Vor der Rauchmelderpflicht wäre der Einsatz ein Küchenbrand gewesen. So konnte das ein oder andere Feuer rechtzeitig durch den Rauchmelder entdeckt werden. Somit ist die Rauchmelderpflicht eine gute Sache. Leider war auch eine sehr hohe Anzahl an "Fehl- bzw. Täuschungsalarmen" durch Brandmeldeanlagen zu verzeichnen. Allerdings waren auch hier Fälle, bei denen durch den rechtzeitigen Alarm und das Eingreifen der Feuerwehr ein größerer Schaden verhindert werden konnte.

Die Technische Hilfe Einsätze teilten sich wie folgt auf:

     H0 (Hilfeleistung 0): 17 Alarmierungen

     H1.0. (Sonstiges): 1 Alarmierung

     H1.1. (Nottüröffnungen): 20 Alarmierungen

     H1.2. (Person in Aufzug): 2 Alarmierungen

     H1.3. (Person in Zwangslage): 1 Alarmierung

     H1.4. (Tierrettung): 2 Alarmierungen

     H2 (abgestürzte Person): 1 Alarmierungen

     H3 (VU PKW oder ähnliches): 6 Alarmierungen

     H4 (VU mit LKW): 1 Alarmierung

Mit den 51 Alarmierungen hielt der Trend an, dass die Einsätze zur "Technischen Hilfeleistung" geringer werden. Vor ca. 20 Jahren lagen die Einsatzzahlen bei der Technischen Hilfe bei durchschnittlich 150 Einsätzen, davon allein 10 - 15 schwere Verkehrsunfälle. Zum Glück sind die Fahrzeuge um einiges sicherer geworden so dass 2016 tatsächlich nur einmal bei einem Verkehrsunfall hydraulischen Rettungsgerät einsetzt werden musste. Lohn dieses  Einsatzes war, dass sich die Betroffenen persönlich bei der Feuerwehr bedankten. Diesen Dank gab Thomas Korz  weiter.

Bei den Gefahrstoffunfälle gab es folgende Alarmierungen:

     G0 (Ölspur): 2 Alarmierungen

     G1 (Gefahrgut klein): 15 Alarmierungen

     G4 (Chlorgasunfall Ludwigsburg): 1 Alarmierung

Mit der Stadt und dem Kreis wurde eine Vereinbarung zur Beseitigung von Ölspuren getroffen.  Seitdem wird eine Ölspur durch eine Fachfirma maschinell beseitigt und die Feuerwehr so gut wie zu keiner Ölspur mehr gerufen.

Die Einsätze waren in folgenden Orten:

Vaihingen Kernstadt: 68

Aurich: 9

Ensingen: 9

Enzweihingen: 25

Gündelbach: 3

Horrheim: 8

Kleinglattbach: 8

Riet: 3

Roßwag: 3

Überlandhilfe:

Sersheim: 6

Oberriexingen: 1

Hochdorf: 1

Ludwigsburg: 1

Als stellvertretender KBM in Ditzingen: 1

Sehr häufig waren die Einsätze zur Mittagszeit bzw. am Nachmittag. Die insgesamt ca.7.300 Einsatzstunden lagen weit über dem Durchschnitt der letzten Jahre und sind bedingt durch die drei Großbrände im Jahr 2016. Der Durchschnitt liegt in der Regel zwischen 4.000 und 5.000 Einsatzstunden im Jahr.

Einige Einsätze hob Thomas Korz in seinem Bericht besonders hervor:

Großbrand am 22.06.2016 um 19:30 Uhr in Enzweihingen. Eine kleine Abordnung der Feuerwehr Vaihingen saß zu dieser Zeit bei der Gemeinderatssitzung und wartete auf den Tagesordnungspunkt "Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges" als die Meldeempfänger piepsten. Beim Wegfahren vom Rathaus war die schwarze Rauchwolke schon zusehen. Das HLF der Abteilung Enzweihingen war 5 Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Da stand die Halle bzw. das Gewächshaus schon im Vollbrand. Es wurde als erste Maßnahmen eine Riegelstellung zum Nachbargebäude aufgebaut und der angrenzende Gastank gekühlt. Nachdem eine gesicherte Löschwasserversorgung aufgebaut war, konnte das Feuer relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings zogen sich die Nachlöscharbeiten bis spät in die Nacht hinein.

Großbrand in der Nacht zum 26.07.16 um 00:55 Uhr in Horrheim. Über Horrheim wütete ein heftiges Gewitter. Kurz vor 01:00 Uhr hat es einen sehr lauten Knall gegeben. Das war wohl der Blitz der in den Stall des Aussiedlerhofes Conradt eingeschlagen hat. Das Feuer hat sich wahnsinnig schnell ausgebreitet, denn schon auf der Anfahrt zum Feuerwehrgerätehaus konnten die Horrheimer Kameraden den Feuerschein sehen. Das Alarmstichwort wurde von B3 auf B5 erhöht. Die Einsatzleitung Horrheim hat schon auf der Anfahrt zum Einsatzort Fahrzeuge zum Horrheimer See beordert, um von dort eine Wasserversorgung aufzubauen. Das war eine ganz wichtige Entscheidung. Ohne diese Entscheidung wäre es vermutlich nicht möglich gewesen, das angrenzende Wohnhaus zu schützen. Es war für die meisten beteiligten Einsatzkräfte ein sehr emotionaler Einsatz, leider konnten nicht alle Kälber gerettet werden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis weit in den nächsten Tag hinein und gestalteten sich auch recht schwierig. Das ging bis zur physischen, aber auch psychischen Belastungsgrenze. Hierfür sprach Thomas Korz besonders den Abteilungen Horrheim und Gündelbach seinen Respekt und seinen Dank aus.

Großbrand am 15.11.16 um 05:00 Uhr in Ensingen. Im eng bebauten Ortskern brach in einem alten Haus ein Feuer aus, das sich sehr schnell zum offenen Dachstuhlbrand entwickelte. Zum Zeitpunkt der Alarmierung war noch nicht klar, ob alle Personen das Haus verlassen konnten. Vor Ort stellte sich zum Glück schnell heraus, dass die Familie das Haus gerade noch rechtzeitig verlassen konnte. Somit konnte die Abteilung Ensingen eine schnelle Riegelstellung aufbauen um das direkt angrenzende Haus zu schützen. Hier platzten schon die Fenster und das Feuer war kurz vor dem Überschlag. Auch hier musste erst aufwändig eine gesicherte Wasserversorgung aufgebaut werden um dann mit den eigentlichen Löschmaßnahmen zu beginnen. Ebenfalls gestalteten sich auch hier die Nachlöscharbeiten als sehr schwierig. Das Haus konnte wegen akuter Einsturzgefahr nicht betreten werden.

Neben den Brandeinsätzen gab es natürlich auch noch die typischen "Technische Hilfe" Einsätze. Neben den 20 Nottüröffnungen war am 23.09.16 kurz vor 15:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der B10 Höhe Pulverdingen (http://www.ff-vaihingen.de/einsaetze.html?view=show&id=897&Monat=0&department=0&data=0&all=) gemeldet. Bei einem Frontalzusammenstoß wurde eine Person eingeklemmt, die mit hydraulischem Rettungsgerät gerettet wurde.

Eine technische Hilfeleistung blieb Thomas Korz in besonderer Erinnerung "H1 Tierrettung, Katze zwischen 2 Garagen eingeklemmt" (http://www.ff-vaihingen.de/einsaetze.html?view=show&id=922&Monat=0&department=0&data=0&all=). Eine Katze war in einem Spalt von 7cm zwischen zwei Garagen gerutscht und konnte sich nicht mehr befreien. Die Katze schrie wie am Spieß. Die Feuerwehr versuchte mit langen Stangen die Katze aus ihrer Zwangslange zu befreien. Allerdings scheiterte jeder Versuch die Katze schonend zu retten. Nachdem dann schon einige Zeit verging, wurde mit dem Trennschleifer ein Loch in die Garagenwand geschaffen, die Katze aus ihrer eingeklemmten Lage befreit und dem Tierarzt übergeben. Ärgerlich an diesem Einsatz war, dass ein Passant oder Anwohner einen Brief an das Gündelbacher Fahrzeug gehängt hat. Die Feuerwehr wurde darauf hingewiesen dass das Laufen lassen des Motors nach StVO nicht erlaubt ist und dass dies eine Umweltverschmutzung ist. Jedoch wurde durch das Ausschalten des Fahrzeugmotors die weitere Einsatzfähigkeit des Fahrzeugs gefährdet. Dafür fehlt Thomas Korz jedes Verständnis, zumal die Feuerwehrleute nur wenige Meter entfernt gestanden haben.

Gerade bei den Großbränden letztes Jahr hat sich gezeigt, wie wichtig gutes Material und moderne Technik ist. Es war immer notwendig, ganz schnell ganz viel Wasser zum Einsatzort zu bringen. Dadurch konnte schlimmerer Schaden verhindert werden. Solche Großbrände können immer wieder entstehen, darauf muss die Feuerwehr vorbereitet sein und dies muss auch in die weitere Fahrzeugplanung mit einfließen. Noch wichtiger ist die "Manpower". Aufgrund der Struktur und den Abteilungen kann innerhalb kürzester Zeit eine große Mannschaft alarmiert werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz hat insgesamt 502 Mitglieder. Diese setzen sich zusammen aus:

325 aktive Einsatzkräfte Letztes Jahr standen 30 Aufnahmen 14 Austritten und 4 Wechsel in die Altersabteilung gegenüber. 325 aktive Feuerwehrangehörige ist ein absoluter Spitzenwert. Die Werbemaßnahmen fruchten und  gute und motivierte Menschen kommen zur Feuerwehr. Ein Wermutstropfen ist die Tagesverfügbarkeit. Momentan ist die Feuerwehr tagsüber noch einsatzfähig. Aber zu manchen Tageszeiten ist es schon grenzwertig. Besonders der Freitag Mittag ist ein Problem. Auch Thomas Korz hob hervor, dass immer mehr städtische Angestellte auch bei der Feuerwehr sind. Derzeit sind es 13 Mitarbeiter, Tendenz steigend.

57 Jugendliche sind bei der Jugendfeuerwehr, davon sind 17 in der Musik und 40 in der Technik.

Derzeit kommen noch 7 Schnupperer hinzu.

Bei den Altersabteilungen treffen sich 105 Kameradinnen und Kameraden.

Im Spielmannzug musizieren derzeit 62 Musiker. Der Spielmannszug Roßwag hatte im Jahr 2016 insgesamt 44 Termine. Aufgeteilt in Auftritte, Sitzungen, Besprechungen sowie musikalische und kameradschaftliche Veranstaltungen. Geübt wurde bei insgesamt 43 Probeabenden, dazu kommt noch die Jugendausbildung mit 132 Probeeinheiten. Der Spielmannszug Roßwag feierte 2016 sein 80 jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass gab es einen ganz besonderen Auftritt auf dem Tag der offenen Tür, zuvor war der Spielmannszug auf einem Probenwochenende am Titisee. Es wurde ein großer Kameradschaftsabend mit Familie und Freunde veranstaltet und im November war der Spielmannszug Roßwag Gastgeber für die Bezirksversammlung der Feuerwehrmusik Baden Württemberg Bezirk Stuttgart. Thomas Korz bedankte sich bei der Leiterin des Spielmannszuges Alexandra Gayer und Stabführer Wilfried Schmid für ihre gute Arbeit und bei dem gesamten Spielmannzug für die Aktivitäten und die musikalische Umrahmung der Hauptversammlung.

Im vergangen Jahr wurden über 250 Aus- und Fortbildungen durchgeführt:

8 x Grundausbildung

6 x Sprechfunker

9 x Atemschutzgeräteträger

5 x Maschinist

14 x Truppführer

1 x Gruppenführer in Bruchsal

1 x Zugführer in Bruchsal

1 x Verbandsführer

6 x Technische Hilfe VU 1

3 x Technische Hilfe VU 3

23 x Technische Hilfe Türe öffnen

5 x Technische Hilfe Bauunfall

5 x Technische Hilfe Gefahrgut

2 x Rettung aus Höhen und Tiefen

2 x Grundkurs Absturzsicherung

2 x Höhenrettung kompakt

1 x Motorsägenlehrgang

1 x Atemschutzausbilder

1 x Fachkunde Ausbilder Atemschutz

3 x ABC Einsatz

2 x Brandbekämpfung bei Dräger

1 x Rettungssanitäter

2 x Einsatzübung Atemschutz

5 x HW 1, Elektrik

3 x HW 4, Be-und Entlüften

5 x Jugendgruppenleiter

7 x verschiedene Seminare Jugendfeuerwehr

1 x Vorbeugender Brandschutz

5 x Führerscheinklasse C

11 x Feuerwehrführerschein

Dazu kamen noch 137 Belastungsübungen für Atemschutzgeräteträger. In der Atemschutzübungsstrecke wurden bei 40 Belastungsübungstermine insgesamt 502 Belastungsübungen durchgeführt. Insgesamt fanden 4 Atemschutzlehrgänge statt. Ein Highlight war das Atemschutzseminar vom 04.10. - 06.10.16. in der Schule in Enzweihingen. Thomas Korz bedankte sich bei  allen Teilnehmern und den Ausbildern.

Weiterhin berichtete Thomas Korz von folgenden Aktivitäten in der Feuerwehr:

     Regelmäßige Übungen, Fortbildungen und Begehungen um immer auf dem neusten Stand zu bleiben.

     Im Oktober fand eine großangelegte Alarmübung bei der Transalpinenölleitung statt. Alle im Landkreis betroffenen Feuerwehren wurden alarmiert, in Vaihingen die Abteilungen Horrheim, Gündelbach und Stadt. Der Sinn einer solchen Alarmübung ist Thomas Korz nicht ganz klar. Besonders wenn der Alarm kurz vor Einbruch der Dunkelheit und vor allem kurz vor dem Abendessen ist. Da stellt sich die Frage an das Regierungspräsidium, ob es keine anderen Möglichkeiten gibt einen Alarmplan zu überprüfen. Durch die regelmäßigen Übungen und Begehungen hat bei der Feuerwehr Vaihingen natürlich alles funktioniert.

     In allen Abteilungen wurden wie jedes Jahr Tage der offenen Türen, Brandschutzerziehungen, Sommerferienprogramme und vieles mehr durchgeführt. Dies ist eine ganz wichtige Öffentlichkeitsarbeit. Hierfür bedankte sich Thomas Korz recht herzlich.

     Der Auftrag für das HLF 20 ging an die Firma Lentner. Die erste Baubesprechung fand statt und der Auslieferungstermin sollte im Juli 2017 sein.

     Die Drehleiter machte letztes Jahr große Sorgen. Sie funktionierte nicht mehr richtig und hatte sogar einige Komplettausfälle. Da der "Notdienst" von Magirus nicht reagierte, wurde die Werkstatt gewechselt. Dort wurde die Drehleiter sorgfältig geprüft und durchgecheckt. Es mussten einige Reparaturen durchgeführt werden. Seitdem funktioniert sie wieder sehr zuverlässig.

     Der Abrollbehälter Gefahrgut wurde Ende des Jahres fertig. Eine Abordnung der Feuerwehr Vaihingen und des Landratsamtes haben den Container vor Ort abgenommen und geprüft. Jetzt beginnen die intensiven Unterweisungen und Übungen bevor der Container in den Einsatzdienst gebracht wird.

     Das LF 10 der Abteilung Ensingen befindet sich derzeit in der Ausschreibung, Am 12.01.17 ist die Submission. Vermutlich kann das Fahrzeug Ende 2017 ausgeliefert werden.

     Anfang 2016 wurde die Alarm- und Ausrückeordnung neu überarbeitet. Es muss noch an der ein oder anderen Stelle nachgebessert werden aber im Großen und Ganzen passt die Alarm- und Ausrückeordnung so ganz gut.

     Die Umbaumaßnahmen im Gerätehaus Ensingen haben begonnen. An einigen Samstagen wurden die Räume entkernt. Da kam einiges zusammen. Dies in Eigenleistung zu machen, ist keine Selbstverständlichkeit.

     In Horrheim wurde das Dach neu gemacht, 2017 sollen die Tore neu gemacht werden.

     Für den Umbau Aurich fanden die ersten Planungsgespräche statt. Hier soll der Umbau 2018 erfolgen.

     Große Sorgen macht das Gerätehaus in Roßwag. Hier ist wie ja, wie schon bekannt, dringender Handlungsbedarf. Thomas Korz hofft sehr, dass hier gemeinsam mit der Verwaltung eine gute Lösung gefunden wird.

Thomas Korz bedankte sich bei

     den anderen Hilfsorganisationen wie DLRG, DRK und Polizei

     den Gemeinderäten, Ortsvorsteher und Ortschaftsräte

     den Hauptamtlichen Gerätewarten Thomas Stricker, Andreas Knodel, Pierre Decker und dem BFD'ler Marius Currle

     Frau Ebhart und Frau Graf, die eine ganz wichtige Stütze in der Verwaltung sind

     der gesamten Stadtverwaltung, besonders dem Amtsleiter Herrn Volk

     unserem Oberbürgermeister Herrn Maisch

     den Abteilungskommandanten und den Stellvertretern Rafael Prellezo, Henrik Bürkert und Pierre Decker.

Besonders bedankte sich Thomas Korz bei allen Feuerwehrangehörigen: "Aber mein ganz besonderer Dank geht an Euch. Ohne Eure Arbeit für die Allgemeinheit wäre das alles nicht gesichert. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Vaihingen können auf ihre Feuerwehr stolz sein, also auf Euch. Ich bin es auf jeden Fall!"

Stadtjugendwart Jonas Wolf betreut mit 21 Jugendgruppenleitern und Leiterinnen insgesamt 57 Kinder und Jugendliche aus allen Teilorten und 7 Schnupperer. 40 Kinder und Jugendliche engagieren sich im Bereich der Technik, 17 im Bereich der Musik. 2017 besteht die Jugendfeuerwehr Vaihingen an der Enz 25 Jahre. Am 10.03.2017 wird die Kreisjugendfeuerwehrversammlung des Landkreises Ludwigsburg in Kleinglattbach stattfinden, im Mai ist ein kreisweites Sportturnier geplant und im Sommer eine Segelfreizeit in Holland.

Nach dem Bericht des Stadtjugendwartes nahm Kommandant Thomas Korz folgende Beförderungen vor:

Feuerwehrmann/-frau

Abt. Aurich                Johannes Hunt

Abt. Horrheim            Adina Magenau

Abt. Kleinglattbach    Thomas Perschel

                                Leon Ellwein

                                Mike Ellwein

Abt. Riet                   Vlad Soneriu

Abt. Stadt                 Giuseppe Buttice

                                Markus Gaida

Oberfeuerwehrmann/frau

Abt. Enzweihingen    Tim Kußerow

                               Manuel Nägele

Abt. Gündelbach       Christian Hangstörfer

Abt. Stadt                  Max Mayershofer

                                   Cem Ali Benk

                                   Dominik Jaeckle

                                   Julien Manheim

                                   Jochen Harbig

Hauptfeuerwehrmann/frau

Abt. Aurich                Matthias Stricker

Abt. Horrheim            Rinat Krampfl

                                Tobias Tenzer

                                Frank Haiges

Abt. Kleinglattbach    Sven Knabel

Abt. Riet                    Sascha Stopper

Abt. Stadt                  Johannes Auch

Löschmeister/in

Abt. Enzweihingen    Florian Behling

                                   Thomas Weil

Abt. Stadt                  Philipp Petzold

Brandmeister

Abt. Horrheim                        Thomas Schmid

In der anschließenden Wahl zum Abteilungskommandanten in Ensingen wurde der bisherige Amtsinhaber Andreas Mauch bei 25 abgegebenen Stimmen mit 22 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen in seinem Amt bestätigt. Thomas Korz gratulierte Andreas Mauch zur Wiederwahl.

Nachdem Andreas Rapp zum 31.12.2016 die Funktion als Gefahrstoffzugführer an Pierre Decker abgegeben hat, bedankte sich Thomas Korz bei Andreas Rapp, der sich mit seinem Fachwissen, seiner hohen Motivation und mit seinem kameradschaftlichen Miteinander überdurchschnittlich für den Gefahrstoffzug eingesetzt hat.

Zum Schluss wurden folgende Termine für 2017 bekannt gegeben:

10.01.17                     Jugendfeuerwehrhauptversammlung in Vaihingen

24.01.17 - 18.03.17    Grundausbildung

10.03.17                     Kreisjugendfeuerwehrversammlung in Kleinglattbach

07.04.17                     Kreisfeuerwehrverbandsversammlung

24.06.17                     Abnahme Leistungsabzeichen

FFW Hauptvers 2017 00FFW Hauptvers 2017 01FFW Hauptvers 2017 02FFW Hauptvers 2017 03FFW Hauptvers 2017 04FFW Hauptvers 2017 05FFW Hauptvers 2017 06FFW Hauptvers 2017 07FFW Hauptvers 2017 08FFW Hauptvers 2017 09FFW Hauptvers 2017 10FFW Hauptvers 2017 11JHV2017 02

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