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24 h Übung Jugendfeuerwehr

Alarm für die Nachwuchskräfte

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Vaihingen

Die Kinder und Jugendlichen waren 24 Stunden zusammen. Es gab einen Kinoabend und einen Freibadbesuch – aber der Schwerpunkt lag bei der Bewältigen von feuerwehrspezifischen Aufgaben. Am Samstagnachmittag gab es eine Großübung in Ensingen.

Von Uwe Bögel
ENSINGEN. Mit Blaulicht und Martinshorn rasten mehrere Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzfahrzeuge des DRK am Samstagnachmittag in die Panoramastraße nach Ensingen. Hier war Abschluss der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Vaihingen. Seit Freitagabend wurden die Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren – eingeteilt in drei Gruppen – von 14 Ausbildern auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Höhepunkt war die Übung zusammen mit dem Jugendrotkreuz, das fünf Kinder und zwei Gruppenleiter in das verrauchte Haus in der Panoramastraße schickte. In dem Abbruchhaus, das von einem Feuerwehrmann aus Ensingen zur Verfügung gestellt wurde, musste nicht nur das Feuer gelöscht, sondern auch drei „verletzte“ Personen gerettet werden, die vorher realitätsnah geschminkt wurden. Für ordentlich Rauch sorgte eine Nebelmaschine. Schlauchleitungen wurden von den Nachwuchskräften gelegt, über eine Leiter konnte eine Vermisste vom Balkon aus absteigen. „Wir machen jedes Jahr so eine 24-Stunden-Übung“, sagt der stellvertretende Stadtjugendwart der Feuerwehr, Matthias Wenz. Hier werden die jungen Leute komprimiert mit den Anforderungen eines Feuerwehrmannes konfrontiert: Mülleimerbrand, die Suche nach einer vermissten Person, die Brandmeldeanlage löst Alarm aus.

Derzeit sind 30 junge Menschen in der Jugendfeuerwehr der Gesamtstadt Vaihingen. Dazu kommen noch 15 sogenannte Schnupperer, die nach einem halben Jahr fest aufgenommen werden können. „Wir können uns über das Interesse nicht beklagen, aber gesucht werden natürlich immer wieder Mitglieder für die Jugendfeuerwehr“, so Matthias Wenz

 

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